Vor einiger Zeit konntet ihr lesen, wie es mir bei meiner Jobsuche ergangen ist. Zwischenzeitlich hat sich einiges getan, was ich euch fairerweise nicht vorenthalten will:

Ich habe einen Job!

Ja, das ging schnell! Ein Freund von mir hat mich auf diese Stellenausschreibung aufmerksam gemacht. Er erzählte mir, er würde die Firma kennen und hätte einen positiven Eindruck. Ich habe mir also die Stellenausschreibung angesehen und war mir nicht auf Anhieb sicher, ob das tatsächlich das richtige für mich ist: Social Media Manager. Gut, ich habe eine relativ fundierte Ausbildung in diese Richtung. Auch beschäftige ich mich nebenbei viel mit Strategien und den diversen Plattformen. Die regelmäßigen Besucher meines Blogs werden bereits festgestellt haben, das ich gern mal mit diversen Tools herumexperimentiere und einem gelegentlich ein buntes Pop-Up ins Gesicht springt. Aber reicht das aus?

Hätte ich nicht diese ganze Odyssee hinter mir, würde ich sagen: klar reicht das aus! Grade in diesem Bereich kann man nun wirklich nicht nach einem festen Schema arbeiten. Zudem muss man überall immer dazulernen und offen für Neues sein. Das trifft auf mich zu, also klar: Das ist der richtige Job für mich. So und ähnlich haben auch meine Freunde argumentiert. Meine schlechten Erfahrungen und das Gefühl nicht gut genug zu sein, sitzt mir trotzdem noch ständig im Nacken. Mittlerweile sehe ich es aber so, wie es mir ein Freund empfohlen hat. Ich nehme dieses Gefühl jetzt positiv wahr. Nichts ist wirklich sicher und es ist gut sich immer mal wieder zu überprüfen: ist das was ich mache gut? Kann ich das besser? Und vor allem: gefällt mir, was ich da mache?

Mein Zwischenstand nach den ersten Wochen: Ja, ich mache das was ich mache gut. Die Bestätigung erhalte ich jeden Tag auf die ein oder andere Weise. Kann ich es besser machen? Nicht immer, und ist es wirklich einmal der Fall dann korrigiere ich nach oder mache es das nächste Mal besser. Denn meistens fallen einem Verbesserungen erst hinterher auf. Gefällt mir was ich da mache? JA! Ganz klare Antwort. Ich gehe jeden morgen gern in die Arbeit, auch wenn ich nicht weiß was der Tag bringen wird. Ich stelle mich diesen neuen Herausforderungen mit dem Wissen: ich habe tolle Kollegen im Rücken die mich unterstützen und die an mich glauben. So durfte ich diese Woche sogar als Gastdozentin für meinen Chef einspringen. Wenn das kein Vertrauen in meine Fähigkeiten ist!

Rückblickend muss ich feststellen dass ich ohne diese ganze Odyssee mit Kündigung, Weiterbildung, Jobsuche und erneuter Kündigung nicht dort wäre wo ich jetzt bin. Stolz bin ich, dass ich an meinem Ziel festgehalten habe. Auch wenn es manchmal schwer war und ich alles hinschmeißen wollte. Ich habe es nicht getan. Zum Glück, denn ich bin endlich angekommen!

 

%d Bloggern gefällt das: